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OP-Risiko - Zahnimplantate - Allgemeine Hinweise zur Implantation der Zahnimplantate
Wie jeder operative Eingriff ist auch die Implantation von Zähnen (Zahnimplantation) nicht ohne Risiko / Risiken.
Das mit einer Zahnimplantation verbundene Risiko wird zum einen von dem Eingriff, also der Zahnimplantation / Zahnimplantate als solcher, zum anderen aber auch von der gewählten Narkoseart bestimmt. Die Zahnimplantate können sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Vollnarkose eingebracht werden, wobei eine Lokalanästhesie aber in aller Regel ausreichend ist, um eine durchgehende Schmerzfreiheit zu gewährleisten.
Risiko / Risiken und Nutzen der Zahnimplantate / einer Zahnimplantation müssen genau abgewogen werden. Dazu ist es notwendig sich die Vorgehensweise und die die damit jeweils verbundenen Risiken genau anzusehen.
OP-Risiko - Verlauf einer Zahnimplantation / Einbringen der Zahnimplantate
Zunächst wird das Zahnfleisch an der Implantatstelle aufgeschnitten und der betroffene Knochen soweit freigelegt, daß mit Hilfe eines speziellen Bohrers, ein Freiraum in Implantatgröße geschaffen werden kann. Die Bohrung erfolgt in der Regel unter Zuhilfenahme einer individuellen Bohrschablone. Vor Einbringung des Zahn-Implantat wird der bisherige Fortschritt bzw. der richtige Sitz eines Kontrollmetallstiftes über eine Röntgenkontrolluntersuchung verifiziert. Ist alles in Ordnung, wird das Implantat -je nach Ausführung- entweder in den vorbereiteten Knochenkanal eingeschraubt oder eingeklopft und so ein sicherer Halt erzielt, der das Einheilen in den Kieferknochen überhaupt erst ermöglicht. In den meisten Fällen erfolgt das Einbringen bzw. Verankern des Implantat durch Einschrauben. Ist zur sicheren Verankerung nicht genügend vitaler Knochen vorhanden, so ist ein sog. Knochenaufbau erforderlich. Der Knochenaufbau kann entweder einige Monate vor der Implantation oder während der Implantation erfolgen, abhängig von der individuellen Situation. Nach der Einbringung des Implantat wird das Zahnfleisch wieder vernäht (geschlossene Methode).
OP-Risiko / Risiken - Zahnimplantation - Zahnimplantate - Implantologie
Nachfolgend aufgeführte Risiken und Komplikationen sind möglich, jedoch nicht alle gleich wahrscheinlich. Über Ihr individuelles Risiko klärt Sie Ihr Zahnarzt in einem Beratungsgespräch gerne ausführlich auf.
RISIKO / RISIKEN / KOMPLIKATIONEN WÄHREND DER IMPLANTATION
- Verletzung von Nerven, insbesondere des Nervus alveolaris inferior
- dadurch: dauerhaftes Taubheitsgefühl im Kinn-/Lippenbereich der betroffenen Seite
- Verletzung von benachbarten Zähnen
- Kieferhöhleneröffnung
- Perforationen
- Weichteilverletzungen
- Blutungen
- Hämatome
- Ungenaue Positionierung der Implantate
- Schmerzen
- Infektionen
- Allergische Reaktionen
- Alle Risiken einer Vollnarkose (sofern gewählte Narkoseart)
RISIKO /RISIKEN / KOMPLIKATIONEN UNMITTELBAR NACH DER IMPLANTATION
- Wundinfektionen (mit möglichem Implantatverlust)
- Wundheilungsstörungen (mit möglichem Implantatverlust)
- Wundschmerzen
- Nachblutungen
- Schwellungen
- Implantatlockerung
RISIKO / RISIKEN / KOMPLIKATIONEN - SPÄTFOLGEN - PROTHETISCHE KOMPLIKATIONEN
- Implantatverlust
- Implantatfraktur
- Chronische Entzündungen im Bereich der Implantate (mit möglicher Implantatentfernung)
- Dauerhafte Schmerzen im Bereich der Implantate
- Erhöhtes Risiko einer Kieferfraktur
- Implantatlockerung
- Keramikfrakturen (Verblendung)
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